Verein
Geschichte
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1981 |
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1981
Donnerstag Morgen, Tagwache!
Beim traditionellen "Tagwachschloh" und anschliessendem Imbiss bei der Familie Stöckli beschliessen ein paar fasnachtswütige Kinder, das Dorf Zell mit ihren kakaphonischen Klängen zu beglücken. Wer hätte gedacht, dass einige dieser Kinder auch 20 Jahre später vom Fasnachts-Virus noch immer nicht geheilt sind und aus diesem kleinen Grüppchen (ca. 10 Personen) ein Verein von über 50 Mitgliedern entstehen würde.
1982 - 88
Zugegeben, die ersten Jahre waren nicht einfach. Wir waren zwischen 8 und 10 Jahre alt und versuchten uns selber zu organisieren. So mussten Mitglieder angeworben und Proben organisiert werden. Ungefähr einen Monat vor Fasnachtsbeginn wurde mit den Proben begonnen. Trotz der grossen Herausforderung brachten wir es immer wieder fertig, die Guuggenmusik am Leben zu erhalten. Wir wurden von vielen Leuten unterstützt. Zwei Familien möchten wir ganz speziell erwähnen. Bei Emmi und Xaver Stöckli haben wir ein Heim gefunden. Sie stellten uns, und tun dies noch heute, ihr Haus zur Verfügung. Wir Proben, Schminken, Feiern, Essen und Schlafen da - die Tür steht uns also zu jeder Zeit offen!!!
Ottilia und Walter Schwegler haben uns bei unseren ersten Ausflügen in andere Gemeinden mit Bus und Auto chauffiert. Noch heute unterstützen sie uns bei jeder Gelegenheit, sei es beim Aufräumen nach der Mega-Party, beim Kleidernähen oder beim Hüte machen.
Auf diesem Weg ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Ehrenmitglieder!
1988/89
Begann eine neue Ära. Mittlerweile waren wir ein fester Bestandteil der Zeller Fasnacht und zählten etwa 16 Mitglieder. Die Zeit war reif, für das erste eigene Guuggenmusikkleid. Das Motto lautete ganz einfach "Frosch". Dieses Jahr lud man uns zum ersten Mal an zwei einheimische Maskenbälle ein (Sänger-Ball und Hüze-Guuger-Ball). Die Aktivitäten wurden nun zum ersten Mal auch auf andere Gemeinden ausgeweitet. Wir stärkten uns mit Kuchen in Huttwil, tranken Tee in Fischbach und reisten nach Muhen AG ins "Ausland".